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Geschlecht. Genie. Gewalt.

Symposium
Infantin Margerita Theresia
Thursday, June 2, 2022, 5:00 pm – 7:00 pm

There will be an English Interpretation via Zoom. 

Interdisziplinäres Symposium                             
veranstaltet vom
Interuniversitären Forschungsverbund Elfriede Jelinek
der Universität Wien und der Musik und Kunst
Privatuniversität der Stadt Wien
und dem Elfriede Jelinek-Forschungszentrum
in Kooperation mit dem
Kunsthistorischen Museum Wien und der
Central European University Vienna

Der Eintritt ist frei. Begrenzte Platzzahl, verbindliche Anmeldung bis 26.5. unter jelinek.germanistik@univie.ac.at erforderlich. Zu den aktuell geltenden Corona-Regeln informieren Sie sich bitte auf der Homepage des Kunsthistorischen Museums bzw. der Central European University Vienna: www.khm.at bzw. www.ceu.edu

Der 1., einführende Teil der Veranstaltung (Vortragende u.a. Andrea Petö und Inga Winkler, CEU)findet am 31.5.2022 im Kunsthistorischen Museum statt (weitere Informationen).

Der 2.6. wird auch als Stream auf https://ifvjelinek.at/ zu sehen und via Zoom auf Englisch zu hören sein.

Programm, 2. Juni 2022, Auditorium, CEU, 17 Uhr

Begrüßung: Carsten Schneider, Central European University, Vienna

Silke Felber:
Steuerbar und systemrelevant?

(Ästhetische) Antworten auf neokonservative Weiblichkeitsimaginationen

Gespräch: Genie Mann? Kunstschaffen neu denken
Mit Jean Beers, Karoline Exner, Janina Klassen, moderiert von Stefan Krammer
Workshop-Präsentation: Intimität und Gewalt auf der Bühne
Mit Mel Stein und Christina Tschernitz

Gespräch: Marginalisierung oder Widerstand:
Frauen* in Kunst und Wissenschaft

Mit Bérénice Hebenstreit, Maria Kronfeldner, Jolantha Seyfried, Lea Susemichel,
moderiert von Rosemarie Brucher

Das Symposium bildet den ersten Höhepunkt des im März 2022 gestarteten Forschungsschwerpunkte „Geschlecht und Gewalt“ des Interuniversitären Forschungsverbunds Elfriede Jelinek, der sich einem zentralen Aspekt im Werk Elfriede Jelineks widmet: der Verbindung von Geschlecht/Gender und Gewalt. Narrative von Geschlecht in Zeiten von Neokonservatismus, Neoliberalismus und Rechtspopulismus werden ebenso untersucht wie Fragen nach struktureller, psychischer, physischer und sexualisierter Gewalt sowie nach Ausbeutungs-, Verdrängungs- und Marginalisierungsmechanismen. Das Symposium fragt nach zeitgenössischen Narrativen von Geschlecht in rechtskonservativen Gesellschaften, inwiefern diese Narrative Gewalt beinhalten oder befördern und welche Auswirkungen sie auf die Position von Frauen in Kunst und Wissenschaft haben. Die Veranstaltungsorte für das Symposium sind bewusst gewählt: Die Einführung im Kunsthistorischen Museum am 31.5.2022 soll aufzeigen, inwiefern Gewalt gegen Frauen der Kunstgeschichte eingeschrieben ist. Die Central European University Vienna wiederum verbindet nicht nur eine enge Partnerschaft mit dem Interuniversitären Forschungsverbund Elfriede Jelinek, sie verfügt auch über große Expertise, was Fragen nach Gender und Gewalt angeht.

 

Anschließend Ausklang bei einem Glas Wein.